Datenschutz im Web: Wie Sie sich vor Google verstecken

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Nicht offen für weitere Antworten.
#3
kein

Wunder, so steigt die Marktherrschaft gegenüber Microsoft gewaltig. Wenn jetzt Microsoft anbietet beispielweise Google zu kaufen steigt der Preis enorm in die Höhe.

Alles Zocker


:schreib::schreib:
 
#4
Mich beunruhigt vielmehr das Gesamtbild. Schließlich ist Google bei weitem nicht der einzige Datensammler.

Stichworte: Bahncard, Kundenkarten, zahlen mit EC-Karte, PayBack, Bewegungsprofile (automatische Kennzeichen- und Gesichtserkennung) Reisebuchungen, der ganze Mist mit der Vorratsdatenspeicherung, elektronische Gesundheitskarte, usw. Da braucht man sich garnicht bei Google, Twitter, Facebook oder StudiVZ zu profilieren um zum gläsernen Menschen zu werden.

Ich meine jeder Scheiß wird heute irgendwo gespeichert und archiviert. Sicher, all diese Daten werden offiziell natürlich nicht weiter gegeben; zumindest theoretisch.

Aber wer kontrolliert das denn? Wer überprüft, ob Datensammler XY nach ablauf der Frist wirklich alle Daten löscht? Ich gehe jede Wette ein, dass ein Großteil all dieser gesammelten Informationen früher oder später irgendwie (Datenklau, illegaler Verkauf, Unfall) in die Hände Dritter und von dort aus ins Netz gelangen wo sie weiter kombiniert und ergänzt werden.

Und dabei geht es nicht nur um personalisierte Werbung. Auf ein solches Profil sind viele Stellen scharf, sei es ein potentieller Arbeitgeber, eine Bank die sich fragt, ob sie einen Kredit gewähren soll oder die Versicherung, die dir die Beiträge erhöt weil du dich neuerdings für irgendeinen Risikosport interessierst.

Und wie heißt es doch so schön: Was einmal im Netz ist, ist im Netz und bleibt im Netz...
 

sebastiank

Neuer Benutzer
#5
100%ige Sicherheit oder anonymes Nutzen des Internets wird es nie geben. Zumindest nicht mit der aktuellen Internet Technologie und ich bezweifel, dass sich das jemals ändern wird. Es muss sich einfach damit abgefunden werden, dass bestimmte Unternehmen und die Regierung Daten und Informationen über uns haben. Die einzige Lösung dies zu umegehen, ist das Internet nicht mehr zu nutzen. :)
 

McFly

Erfahrener Benutzer
#7
Das ist das Thema wo viele Datenschützer immer kalte Füße bekommen..

Das Firmen Kundendaten sammeln ist leider Gottes so, das wird man denen auch nicht mehr abgewöhnen können. Das diese Firmen sich dazu bekennen Kundendaten nicht zu veröffentlichen oder mißbräuchlich zu benutzen ist ja auch meist der Fall.

Nur gibt es ja immer wieder das Problem das man mit desen Daten zu Sorglos umgeht und diese dann in falsche Finger geraten.

Vater Staat macht es den Firmen ja auch schon vor, zum Beispiel mit der Übertragung unserer persönlichen Daten.

Siehe: Elena
 
#8
Nur gibt es ja immer wieder das Problem das man mit desen Daten zu Sorglos umgeht und diese dann in falsche Finger geraten.
Meine Sorge ist, dass der Datenschutz generell, also sowie von Privatpersonen und Unternehmen als auch von der Politik zu wenig beachtet wird.

Momentan findet eine zunehmende digitalisierung statt. In Behörden, Gerichten, Schulen, Krankenhäusern, etc. werden zunehmend Dokumenten-Management-Systeme eingeführt, was nichts anderes bedeutet, als dass Dokumente, Akten und dergleichen, die bisher in Aktenschränken aufbewahrt wurden, nun in digitaler Form auf Servern gespeichert werden.

Natürlich werden diese Dokumente durch verschiedene Mechanismen geschützt, aber dennoch ist es gruselig sich vorzustellen, wie komplette Identitäten von Menschen online gespeichert sind und was ein Missbrauch solcher Daten bewirken könnte...
 

Xiaolong

Erfahrener Benutzer
#9
Momentan findet eine zunehmende digitalisierung statt. In Behörden, Gerichten, Schulen, Krankenhäusern, [...]
Alle meckern über zu viel Bürokratie und Papierkram, wird alles nun digital gemacht ist es auch falsch... Also was nun? Es muss ein gesundes Gleichgewicht zwischen Papierkram und Digitalisierung geschaffen werden -.- Wie ich immer zu sagen pflege
Man kann es nicht allen Recht machen, aber alle auf die Palme bringen geht ganz schnell
Meine Sorge ist, dass der Datenschutz generell, also sowie von Privatpersonen und Unternehmen als auch von der Politik zu wenig beachtet wird.
Solange Datenschutz weiter geoutsourcet (was für'n Wort xD) wird und man da Praktikanten ranlässt, die wichtige Daten auf dem privaten Laptop speichern können/dürfen seh ich da weiterhin schwarz. Klar 100% Sicherheit gibt es nicht, aber heutzutage kommt man da doch sehr nah dran und es ist nun wirklich kein großes Problem...
 

McFly

Erfahrener Benutzer
#10
Wobei ich bemerken möchte das es einen hundertprozentigen Schutz nie geben wird.
Jedes Sicherheitssystem ist knackbar, wenn nicht heute dann morgen. Das sagt uns schon die kurze Geschichte der Datenverarbeitungssysteme und Verschlüsselungstechniken.
Wenn der ganze Staat dahintersteckt und das Hacken auch noch fördert (China), na dann prost mahlzeit.
 

McFly

Erfahrener Benutzer
#12
Also auch der "analoge" Papierkram ;)

War lecker :D Danke ^^
Meinste wenn jemand die Schränke aus dem BND karrt um eine bestimmt info von einer Person zu bekommen wo "Streng Geheim" draufsteht, das es nicht auffällt ? :cool:

Auf der anderen Seite Festplattenkopie komplett 1 TB braucht vielleicht je nach Speed ein paar Stunden und es fällt nicht unbedingt auf.


Gerne.. nachschlag folgt ;-)
 
#13
Ich glaube, am einfachsten sich vor Google zu verstecken, ist auf seinem PC ein Linux System mit einem Mozilla Browser laufen zu lassen. Zudem muss nätürlich die Nutzung von den großen Diensten wie Google vermieden werden. :)
Aber wozu das Ganze? ich habe nichts zu verheimlichen....
 
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