Foursquare und Co: User orten keinen Nutzen

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Vangelis

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Location-Sharing schon wieder auf dem Rückzug

Hypes im Social Web können ebenso schnell wieder verschwinden, wie sie entstehen. So scheint mancher Ortsdienst à la Foursquare oder Facebook Places nur eine Eintagsfliege gewesen zu sein. Gerade bei jungen und Internet-affinen Usern kommen die Location-Based-Services nicht an, wie die Marktforscher bei Dubit Research Dubit Research - aufzeigen. Sinn und Zweck des Location-Sharings in sozialen Netzwerken sind den meisten von ihnen fremd - sofern sie die Anwendungen überhaupt kennen.

Schrumpfende Beteiligung

Mit Apps wie Foursquare lässt sich der aktuelle Aufenthaltsort des Anwenders in Social Networks bekannt geben. An bestimmten Orten, öffentlichen Plätzen, in Geschäften oder Restaurants können sie "einchecken" und ihren Online-Freunden mitteilen, wo sie sich gerade befinden. Anreizsysteme etwa durch Gutscheine oder Rabatte sollten die Nutzungsfrequenz derartiger Dienste erhöhen. Die Begeisterung hält sich aber sowohl anbieter- als auch nutzerseitig in Grenzen. Mittlerweile schrumpft ihre Beteiligung wieder.

Insbesondere die jungen User zeigen bei Location-Sharing-Diensten eine überraschend deutliche Zurückhaltung. Dubit zufolge hat beinahe die Hälfte der britischen Teenager bis 18 Jahre noch gar nicht erst davon gehört. Allerdings nutzen Foursquare oder Facebook Places auch mehr als zwei Drittel jener User nicht, denen die Anwendungen bekannt sind. Der Großteil erkennt darin keinen Nutzen. Einige zeigen sich außerdem besorgt, ihren Aufenthaltsort im Internet zu teilen. Die Ortsdienste haben es somit bisher nicht geschafft, die Aufmerksamkeit der Anwender zu gewinnen.

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